Traditionelle Asiatischeterapie (TTM - TCM)

Was ist eigentlich ein Meridian ?

Man kann sich die Meridiane als Kanäle vorstellen, die den Körper durchziehen und in einer Chi Energie fließt. Nach speziellen Forschungen zufolge sind Meridiane farblos mit Flüssigkeit gefüllt und enthalten keine Zellen und werden zum Teil vom Herz aktiviert.

Durch die zusammenhängenden Lebensfunktionen stammt auch der Name Meridiane.

In den meisten Fällen ist es der Name des Organs. Jedoch sollte man Meridiane und Organe nicht gleichsetzen. Dies wird leider oftmals gleichgesetzt. Wenn die Energie eines Meridians blockiert ist, heißt es nicht dass das verbundene Organ selbst ein Problem aufweist und hat. Durch einen schwachen Muskel ( Muskeltest ) kann man nichts über den Zustand des Organs aussagen – man stellt nur fest dass ein Teil des Energieflusses im Funktionskreis blockiert / behindert ist.

Es wird hauptsächlich mit 14 Meridianen gearbeitet. 12 Hauptmeridiane gehen ineinander über und bilden einen Energiekreis und verlaufen immer beidseitig.  Das Zentralgefäß und Gouverneurgefäß bilden den übergeordneten Energiekreis und verlaufen jeweils auf der Körpermitte.

Moxatherapie oder kurz moxen, bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers. Die Therapie wurde in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) entwickelt, hat aber in den umliegenden Ländern, besonders in Japan, weitere Wandlungen erlebt. Die Moxa enthält unter anderem ätherische Öle darunter Cineol und Thujaöl, außerdem Cholin, Harze und Tannin. In der traditionellen chinesischen Medizin regt Moxa den Fluss des Qi an und wirkt gegen sogenannte „kalte“ Zustände, wie eine Reihe von Effekten bei der direkten Moxibustion nach eine von westlichen Anwendern aufgestellte Theorie besagt, dass durch die Hitze die Nervenenden in der Haut stimuliert würden, was die Hirnanhangsdrüse und die Nebennieren anregen könnte.

 

 

 

Die Tibetische Massage ist eine ursprüngliche Methode der tibetischen Meedizintradition, die auf eine fast 4000-jährige Geschichte zurückblickt. Bei dieser Massagetechnick werden therapeutische Öle auf den Körper aufgetragen, die dann durch die Haut resorbiert werden. Diese Technik bezieht sich auf die eigentlichen Massagetechniken, wie Kneten, Reiben und Drücken der Muskeln und Sehnen, sowie die Anwendung von Druck auf bestimmte Punkte und Kanäle. Man unterscheidet in der Tibetischen Massage außerdem zwischen Ganzkörpermassage, Kopfmassage, Gesichtsmassage, sowie Rückenmassage, die je nach Diagnose beim Patienten angewendet werden.

 

 

 

Mit Hilfe der Tuina massage therapie werden die Störungen des gesamten Organismus beeinflusst, das heißt der Fokus liegt nicht nur auf der Behandlung des akut vorliegenden Problems, sondern es geht um eine ganzheitliche Wiederherstellung oder Linderung. Als Grundlage für die Tuinatherapie dient das System der Meridiane, wie es auch bei der Akupunktur eingesetzt wird. Die Behandlung selbst wird an verschiedenen Punkten und Meridianen vorgenommen, wobei der Verlauf der Meridiane unbedingt beachtet werden muss. Die Auswahl der Punkte, welche behandelt werden sollen, erfolgt nach den Grundregeln, welche auch in der TCM  zum Einsatz kommen.

 

 

Trocken Schröpfen, Feuer Schröpfen, Schröpfmassage

Bei bestimmten Indikationen wird die Schröpfkopfmassage angewendet, bei der der Rücken für ein besseres Gleiten der Glocken mit Öl eingerieben wird, denn nach dem Aufsetzen der Glocke wird diese auf dem zu behandelnden Hautbezirk verschoben. Wenn sich diese Stelle bläulich oder rötlich verfärbt, wird die Behandlung abgebrochen. Diese Massage kann ähnlich schmerzhaft sein wie eine Bindegewebsmassage. Sie kann starke Verspannungen und Verkrampfungen lösen, die den Stoffwechsel fördern und als Vorbereitung für die anderen Schröpfverfahren dienen.